Auswandern in die KaribikUrlaub in Südamerika |
Willkommen im Steuerparadies Belize, das ehemalige Britisch Honduras ist eine, den Europaeern weitgehend unbekannte Perle in der Karibik. Hauptattraktionen sind das weitgehend intakte Barrierriff mit dem weltberühmten Blue Hole, die beeindruckenden Mayaruinen u.a. Altun Ha, Xunantunich und Caracol sowie der unberuehrte Dschungel mit seiner vielfaeltigen Flora und Fauna. Immer mehr Weisse wählen Belize als neue Heimat, auch die Zahl der Deutschen nimmt zu. Langsam aber stetig. Innerhalb einer Gesamtbevölkerung von ca. 260.000 leben schätzungsweise 150 Deutsche, die Mennoniten nicht eingerechnet. Wie läuft eine Einwanderung ab? An alle Besucher für Belize wird ohne Rücksicht auf den Zweck ihres Besuchs ein 30-tägiges Visum bei der Ankunft erteilt. Dies ist bis zu sechs Monate in jedem Einwanderungsbüro des Landes verlängerbar (an Grenzen und größeren Städten). Die Gebühr dafür beträgt zur Zeit (2006) US-$ 25,00 pro Monat. Außerdem kann es sein, dass von Ihnen der Nachweis geführt werden muss, wie bzw. von was Sie für die nächsten 30 Tage Ihren Unterhalt bestreiten werden. Beabsichtigen Sie, Belize zu Ihrer neuen Heimat zu machen, müssen Sie sich - bevor Sie die ständige Aufenthaltsgenehmigung beantragen können - 12 Monate stetig mit maximal 14 tägiger Unterbrechung in Belize aufgehalten haben. Am einfachsten geht das für Rentner (ab 45 Jahre) mit einer nachweißbaren regelmäßigen Einnahmequelle. Fuer diese Personengruppe gibt es spezielle Einwandererprogramme. Berufstätige und Investoren benötigen für die Permanent Residenz einen Nachweis über die Verfügbarkeit von mindestens US-$ 25.000. Manchmal werden auch Bürgschaften Dritter in Höhe der Kosten eines Rückflugtickets verlangt. Die Bewerbung für die Aufenthaltsgenehmigung (Permanent Residenz) kann nur beim Einwanderungshauptquartier in Belmopan direkt gemacht werden und die Bearbeitung dauert normalerweise drei bis sechs Monate. Diese Genehmigung beinhaltet die Arbeitsgenehmigung (Working Permit). Während der Bearbeitungszeit müssen Sie weiterhin Ihr Visum erneuern und für den Fall, dass Sie arbeiten, eine Arbeitsgenehmigung haben. Diese können Sie nach Ablauf der ersten 6 Monate beantragen. Es gilt, dass jede Person, die in Belize im Angestelltenverhältnis oder selbstständig arbeitet bis zur Erteilung der ständigen Aufenthaltsgenehmigung eine Working Permit benötigt. Die finanziell permanent klamme Einwanderungsbehörde versucht jedem Antragsteller für eine Aufenthaltsgenehmigung auch eine Arbeitsgenehmigung aufzuzwingen. Allerdings ist die Behauptung, das es ohne Arbeitsgenehmigung keine Permanent Residenz gibt, falsch. Wenn man sich diese zusätzliche Ausgabe sparen will, muss man halt hartnäckig bleiben. Alle Arbeitsgenehmigungen sind ein Jahr gültig; die Kosten belaufen sich von US-$ 25 für Missionare und Freiwillige bis zu US-$ 1000 für technische Arbeiter. Minimum 5 Jahre nach Erhalt der ständigen Aufenthaltsgenehmigung kann die belizeanische Staatsangehörigkeit erworben werden. Achtung: mit Erwerb der belizianischen Staatsbüergerschaft verfällt die deutsche Staatszugehörigkeit. Um permanente Residenz kann sich nur bewerben, wer vor Ort in Belize ist, die Bewerbung kann nicht von außerhalb Belizes erfolgen. Derzeit (2006) beträgt die Gebühr für Europäer für die permanente Aufenthaltsgenehmigung 1.500,- US$. Weitere Information zum Thema Auswandern befinden sich unter www.belize24.de. Der beschriebene Werdegang ist nicht dramatisch, er erfordert ein wenig Geduld und natülich Geld, um die Zeit vom Tag der Einreise bis zum ersten Gehaltsscheck oder Umsatz aus eigenem Geschäft zu überbrücken. Lebensunterhaltungskosten Das Volumen an Kapital hängt wie überall in der Welt vom Lebensstil ab. Ich bin auch im Dritteweltland Belize in der Lage, im Monat richtig viel Geld auf den Kopf zu hauen. Es fällt auch wesentlich leichter als beispielsweise in Guatemala oder Honduras, da Belize ein relativ teures Pflaster ist. Bevor ich etwas tiefer einsteige, sollte ich vielleicht anmerken, dass in Zentralamerika, wie auch in weiten Teilen Afrikas, eine ganze Reihe von Gütern und Dienstleistungen, die in Europa Standart sind, hier Luxus bedeuten. Und Luxus ist teuer. Das hat mehrere Ursachen. Belize mit einem kleinen Markt und noch kleinerer finanziellen Stärke importiert Luxusprodukte natürlich nicht in Stückzahlen, die Exporteuren zu grossen Rabatten verführen. Da die Regierung nicht allein von Korruption überleben kann, hat sie eine derart hohe Einfuhrsteuer auf diese Produkte gelegt, das sich die Preise an der Grenze nahe zu verdoppeln. Die Folge daraus: PKW, Fernseher, TV, Computer, Handys... sind wesentlich teurer als beispielsweise in den USA. Anders sieht es mit PickUps aus. Diese werden u.a. auch von kleinen Farmern benötigt und passieren deshalb die Grenzen mit einem Aufschlag von nur 15%. Luxus wie Wein, Telefongebühren, Internet, Benzin, und Bier ziehen ebenfalls wesentlich mehr Geld aus den Taschen als anderswo. Bei Bier, Strom und Telefon liegt die Ursache aber anders. Die belizianische Brauerei, die Telefongesellschaft und der Energiekonzern sind Monopole, welche ausser von den Eigentümern auch noch von der Regierung als gute Einnahmequelle entdeckt wurde. Das heist, das auf den Kopf des schon hohen Gewinns aus einer Monopolstellung heraus, auch noch eine richtige Steuer kommt. Für die Einheimischen mit einem Durchschnittseinkommen von 20 Belizedoller (ca. 7 Euro) sind Standarts wie Telefon, Kabelfernsehen, Benzin, Bier... unerschwinglich. Das zeigt natürlich andererseits, dass man auch mit viel weniger auskommt. Wer dem Nahrungsweg der Einheimischen folgt, der sich haupsächlich aus wirklich kostengünstigen Bohnen, Reis, Hühnern und Obst zusammensetzt, kann einen Tag mit wenigen Belizedollar durchstehen.
Spezialisten verdienen in Belize in grossen Firmen ähnliche Gehälter wie beispielsweise in Deutschland und können davon natürlich mehr als hervorragend leben. Aber die Lebenshaltungskosten sind ja nicht alles, was den Lebensstandard ausmacht. Belize ist ein Paradies für Menschen, die ihre persönliche Freiheit lieben. Niemand nervt. Es gibt kein Finanzamt nach europäischem Vorbild, kein Ordnungsamt, keine Geschwindigkeitskontrollen und keine roten Ampeln. Ein Gewerbeamt, welches ich um Erlaubnis bitten muss, eine Firma zu gründen, fehlt ebenso wie die Zwangsmitgliedschaft in der Handwerkskammer oder IHK. Letzteres gibt es, die Mitgliedschaft ist aber freiwillig. Die Menschen selbst sind ungestresst und freundlich. Man begegnet weder Belizianern mit zur Faust geballtem Gesicht, noch welchen, die in Eile durch die Gegend stürzen. Belize ist ausserdem ein äusserst interessenter Platz für Geschaeftsleute und Investoren. Land ist nach wie vor günstig zu haben, obwohl die Preise anziehen. Steueroase und Steuerparadies Belize Im Land gibt es viele Geschäftsmöglichkeiten, die durch den Start der Caricom im Januar 2006 auf einen weitaus grösseren Markt treffen, als Belize allein bietet (Die Caricom ist ein karibischer Staatenverbund aehnlich der EU). Nicht zuletzt rückt Belize mit seinen IBC-Offshoregesellschaften immer mehr in den Blick wohlhabender Ausländer. Mit diesem Firmenmodell lassen sich Steuern nicht nur minimieren, sondern völlig vermeiden. Belize bietet die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Geschaefte an sich und darueberhinaus die notwendige Diskretion und Geheimhaltung. Ein Bericht von:www.belize24.de |